Brennstoffzellenpraktikum der 9a im Helmholtz-Zentrum Geesthacht

Am Freitag, den 07.12.2018, machte die Klasse 9a eine Exkursion zum Helmholtz-Zentrum Geesthacht, wo wir, die 9a, ein Brennstoffzellenpraktikum machten. Dort begrüßte uns Frau Öztürk auf, die uns das ganze Praktikum begleitete. Zunächst gab es eine kleine Einführung und eine Sicherheitsbelehrung. Sie stellte uns das Helmholtz-Zentrums ausgiebig vor, wodurch wir auch mehr über die restlichen Abteilungen dieses Zentrums erfuhren. Uns wurde der Elektrolyseur vorgestellt, der lediglich Sauerstoff und Wasserstoff braucht, um zu arbeiten. Im ersten Experiment ging es darum, wie Wasser gespalten wird. Als erstes bauten wir den Elektrolyseur gemäß einer Abbildung nach. Nach Einfüllen von destilliertem Wasser, starteten wir die Stoppuhr und schauten jeder Minute nach, wie hoch der Wasserstand beim Sauerstoff und wie er beim Wasserstoff steht. Nach Übertragen der Werte in ein Diagramm und dazu gezeichneten Ausgleichsgeraden, kamen wir zum Ergebnis, dass das Verhältnis von Sauerstoff und Wasserstoff 2:1 ist. Außerdem haben wir auch die Gase nachgewiesen: Wasserstoff mit der Knallprobe und Sauerstoff mit der Glimmspanprobe.

 

Gegen 12 Uhr gingen wir in die Cafeteria, um zu Mittag zu essen. Als wir dann gegen viertel vor eins wieder in das Labor zurück gingen, starteten wir dann mit unserem 2. Experiment, in welchem es um das Weiterlaufen eines Propellers ging. Wir bauten wieder das Experiment gemäß Anleitung auf: einmal nur mit einem Solarmodul, welches eine Nachlaufzeit von ca. 4 Sekunden hatte, und dann mit dazu parallel geschaltetem Elektrolyseur, welches nun eine Nachlaufzeit von durchschnittlich 65 Sekunden hatte. Später wurden wir aufgeklärt, dass wir die ganze Zeit mit der Brennstoffzelle gearbeitet haben, dies bewirkt das Gegenteil eines Elektrolyseurs: der Elektrolyseuer trennt Wasser wieder in seine einzelne Atome, Sauerstoff und Wasserstoff, die Brennstoffzelle aber, fügt die beiden wieder in Wasser zusammen.

 

Der größte Vorteil hierbei ist, dass es sehr umweltfreundlich und nachhaltig ist, auch viele Transportmittel fahren nun mit der Brennstoffzelle und nicht mehr mit Benzin oder Diesel. Ein Nachteil jedoch ist, wenn man den Wasserstoff nicht umweltfreundlich bekommt. Somit gibt es fast nur Vorteile, wenn man den Wasserstoff auch umweltfreundlich bekommt, was viele zum Nachdenken anregen sollte.

 

Gegen 14 Uhr holte uns dann auch schon der Bus ab und wir fuhren zurück nach Hamburg. Der ganzen Klasse gefiel der Tag sehr, da uns allen, durch die sympathische Art welche Frau Öztürk hatte, nie langweilig wurde. Wir alle lernten sehr viel dazu und fanden, dass sich der Tag sehr gelohnt hatte und spannend gewesen ist.

 

 

Geschrieben von Sarina und Kamilla, 9a