Bundesfinale von Jugend trainiert für Olympia 2013

Jugend trainiert für Olympia – Tischtennis. Zwei Mädchenmannschaften vom CPG beim Bundesfinale in Berlin.

Nachdem der Jugend trainiert für Olympia Hamburg-Entscheid in Tischtennis von unseren Mannschaften sowohl in der Wettkampfklasse II (Jahrgänge 1996-1998) als auch Wettkampfklasse III (Jahrgänge 1999-2001) gewonnen wurden, ging es vom 23.04. bis 27.04. 2013 zum Bundesfinale nach Berlin. Vor allem für die WKIII Mannschaft war es sehr aufregend, da noch keiner von ihnen in Berlin war. Doch auch zwei Mädchen aus der WKII Mannschaft durften zum ersten Mal nach Berlin fahren. Voller Vorfreude ging es also für unsere 13 Mädchen Wiebke Brieger (S2 Gabriel), Merle Wiez (10c), Lena Friederich (8d), Jana Behncke (8c), Philine Paul (10c) und Myrielle Ehring (S2 Strauer) aus der WKII Mannschaft und Susan Mahdawi (8c), Jule Seidensticker (6a), Sarah Aydin (5a), Kassandra Gehrts (5a), Judith Schütze (7b), Lilli Dieck (6c) und Leonie Harder (6a) aus der WKIII Mannschaft am Dienstag nach der Schule im ICE Richtung Berlin.

Mittwoch war der erste Wettkampf-Tag. Um rechtzeitig aufbrechen zu können, war frühes Aufstehen leider von Nöten. Nachdem wir uns alle ausreichend am Frühstücksbuffet bedient haben, fuhren wir mit der Bahn zum Olympiastadion, wo die Spiele für Tischtennis stattfanden. Bei der Ankunft war die Halle schon voll von Tischtennis-Teams, die sich an den Tischen einspielten. Nachdem auch wir uns aufgewärmt haben, ging es auch schon gleich los. Zwischen den Spielen hatten wir zwei größere Pausen, die wir zum Essen und Ausruhen genutzt haben, oder um sich auch ein kleinen Mittagsschlaf zu gönnen. Unsere Gegner waren unterschiedlich stark, doch wir alle spielten immer fair und hatten großen Spaß an den Herausforderungen. WKII wie auch WKIII gaben alles bei den Wettkämpfen, als Einzelspieler sowie im Doppel. Wir alle haben uns im Team gut verstanden und bis zum Ende mit Anfeuerungen unterstützt. Doch gegen überragend gute Gegner, wie aus Nordrhein-Westfahlen, die das Bundesfinale auch gewannen, hatten wir mit unseren zur Hälfte aus Hobby-Spielern bestehenden Mannschaften so gut wie keine Chance. Dennoch haben wir uns nicht unterkriegen lassen und in jedem Spiel alles gegeben. Als unsere Wettkämpfe schließlich zu Ende waren, waren die Duschen eine wahre Wohltat und Entspannung, was nach einem so anstrengenden und bewegungsreichen Tag wirklich nötig war. Nachdem wir damit fertig waren, schauten wir noch den anderen Teams bei deren Spielen von der Tribüne aus zu und packten schon einmal unsere Sachen zusammen.

Donnerstag war der zweite Wettkampftag. Wie auch schon am Tag zuvor war frühes Aufstehen angesagt. Auch heute wurden wir wieder von strahlendem Sonnenschein begleitet, was uns genauso motiviert und fröhlich in den Tag starten ließ. Nach demselben morgendlichen Ablauf wie am Mittwoch ging es auch wieder schnell los mit den Spielen. Doch auch heute waren die Gegner sehr stark und auch wenn jeder einzelne Spieler um jeden Punkt gekämpft hat, verloren wir viele Spiele, was eine trübe Stimmung verursachte. Doch mit motivierenden Worten unserer Betreuer und mitgebrachten Süßigkeiten kam wieder neuer Ehrgeiz zum Vorschein, sodass es uns gelang, tatsächlich noch den 15. Platz zu ergattern. Das letzte Spiel von WKII und auch WKIII war ein Länderkampf gegen Sachsen-Anhalt. In beiden Mannschaften waren wirklich gute Spielerinnen und die Einzel und Doppel waren dementsprechend wirklich sehr knapp und beide Teams fieberten bei den letzten, spannenden Spielen mit.

Text:  Wiebke Brieger und Myrielle Ehring