Das CPG beim CERN: Conseil Européen pour la Recherche Nucléaire

Advent 2018: Unsere Klasse soll bei dem Wettbewerb „Physik im Advent“ teilnehmen. Frau Pollee hofft auf den Hauptgewinn: Ein Treffen mit Dirk Nowitzki.

Advent 2019: Völlig überraschend erhielten wir die Nachricht, dass wir doch etwas gewonnen haben. Zwar kein Treffen mit Dirk Nowitzki, dafür aber einen Besuch im CERN, der mindestens genauso exklusiv ist mit 300.000 Anfragen und nur 150.000 Besucherplätzen pro Jahr.

Im Januar 2020 ist es dann so weit: Wir sitzen im ICE nach Genf – sogar ganz ohne Verspätung.

Aber was ist überhaupt das CERN?

Das CERN (Conseil Européen pour la Recherche Nucléaire ) ist das Europäische Kernforschungszentrum, welches 1953 von zwölf Staaten gegründet wurde. Hier wurde nicht nur das World Wide Web erfunden, sondern es analysieren Physiker aus aller Welt Teilchenkollisionen am LHC (Large Hadron Collider, der leistungsstärkste Teilchenbeschleuniger der Welt) und erforschen so die Entstehung und Zusammensetzung unseres Universums.

Angefangen hat das CERN, und auch unsere Führung, mit dem Synchro-Zyklotron (SC). Im Gegensatz zum LHC, der ein unterirdisch verlaufender Ring mit einem Umfang von 26,7 Kilometern ist, passt der SC in eine Halle. Der SC ist der erste Teilchenbeschleuniger des CERNs. Die Teilchen werden durch Magnetfelder umgelenkt und beginnen auf einer Kreisbahn immer schneller zu werden. Wenn die Teilchen eine bestimmte Geschwindigkeit erreicht haben, werden sie auf eine größere Kreisbahn gelenkt um dort mit anderen Teilchen zu kollidieren. Durch diese Kollision können neue Erkenntnisse über unser Universum gewonnen werden.

Erklärt wurde uns das aber nicht in einem langweiligen Vortrag, sondern in spannend gestalteten Projektion direkt auf das SC selbst.

Im CERN haben wir einen Einblick in die spannende Welt der Forschung erhalten und erleben dürfen, wie theoretisches Wissen in Experimenten zum Leben erweckt wird.

Es hat sich auf jeden Fall gelohnt, bei Physik im Advent mitzumachen. Wer hätte gedacht, dass sich uns solche Möglichkeiten bieten und wir ein Jahr später das CERN besichtigen?

Tabea Hanft, Leona Adam, S3