Deutsch

 „Wenn ich die Welt nicht mehr ertrage, verkrieche ich mich mit einem Buch, das mich wie ein kleines Raumschiff in die Ferne trägt.“

Susan Sontag

 

 

Sprache – der Schlüssel zu allem!

Die Sprache ist ein Mittel zur (Gedanken-) Flucht, ein Ausdruck der Fantasie oder von Gefühlen, sie ist ein Medium der Kommunikation, Instrument der Aneignung und Verarbeitung von Wissen, Vehikel der Reflexion.

Die notwendigen Kompetenzen zur Sprachbeherrschung zu erwerben, zu vertiefen und zu vernetzen, ist das Hauptanliegen unseres integrativen Sprach- und Literaturunterrichts.

Ausgehend von der Erweiterung der sprachlichen Basiskompetenzen beim Sprechen, Lesen und Schreiben (Rechtschreibung, Grammatik, Zeichensetzung), wollen wir

  • die Freude am Lesen und an der Literatur fördern,
    Unser Studienzentrum mit umfassender Schülerbibliothek

    indem – natürlich – gelesen wird, Bücher vorgestellt, Lesungen besucht und organisiert werden…

  • die sprachliche Handlungsfähigkeit – mündlich wie schriftlich – erweitern, indem im Unterricht und bei Wettbewerben situations- und adressatengerecht kommuniziert, argumentiert und debattiert wird…
  • Interesse an weiteren Textformen wie dramatischen Texten und Filmen wecken und vertiefen, indem wir Texte in Szene setzen, Theateraufführungen besuchen, filmische Interpretationen analysieren und produktiv ausprobieren…
  • individuellen Talenten und Interessen Raum geben, indem wir Projekte wie „Schüler machen Zeitung“, Lesewettbewerbe, Kreative Schreibprojekte durchführen…

 

Dabei bewegt sich unser Deutschunterricht am Charlotte-Paulsen-Gymnasium in einem Spannungsfeld. Auf der einen Seite leben wir von der Vielfalt: dem, was die Literatur, die einzelnen Lehrkräfte und die Schülerinnen und Schüler mit- und einbringen. Auf der anderen Seite finden wir die Notwendigkeit von Standards und Vergleichbarkeit. Anforderungen und Bewertungsmaßstäben sollen für alle gleich sein. Beide Komponenten sind konstitutiv für das Gelingen guten Deutschunterrichts, für anregende Stunden mit persönlichem Erkenntnisgewinn bei gleichzeitiger Gerechtigkeit und allgemeinem Lernfortschritt.

Die Fachschaft Deutsch will letzteres durch fortlaufende Absprachen in Jahrgangteams, ein Fachcurriculum, in dem standardisierte Operatoren implementiert werden, Vergleichsarbeiten verbindliche Bewertungsraster zur Beurteilung mündlicher Mitarbeit gewährleisten.

Für die Kreativität, sprachliche und literarische Kenntnisse, Begeisterung für die Sprache und ihre Erzeugnisse und die Fähigkeit diese zu vermitteln, steht jede und jeder Kollege/in individuell und mit ganz unterschiedlichen Ausprägungen ein, die zu einer lebendigen Fachschaft Deutsch beitragen.