Mathematik

Im Mathematikunterricht am Charlotte-Paulsen-Gymnasium stehen verschiedene Aspekte nebeneinander. Ziel ist es zunächst, mathematische Kenntnisse und Fertigkeiten zu vermitteln, die zur Bewältigung des Alltags wie auch zum Verstehen der zahlreichen Anwendungen in den verschiedenen Bereichen der Öffentlichkeit notwendig sind. Querverbindungen ergeben sich hier nicht nur zu den Naturwissenschaften, sondern auch zu anderen Bereichen wie Künsten oder Gesellschaftswissenschaften.

Außerdem sollen unseren Schülerinnen und Schüler die formale Sprache und Gesetzmäßigkeiten der Mathematik erlernen und mit ihrer Hilfe Anwendungs- und Problemlösekompetenzen erwerben.

In unserer technisch geprägten Welt ist das Verständnis von Mathematik wichtiger denn je. Im Unterricht am CPG hat deshalb auch der Praxisbezug immer wieder eine hohe Relevanz im Lernprozess der Schülerinnen und Schüler von Klasse 5 bis 12. Wir führen beispielsweise in Zusammenarbeit mit der Universität Hamburg in Klasse 9 alljährlich Modellierungstage durch, die einen möglichst praxisnahen Bezug zwischen Mathematik und Wirklichkeit erfahrbar machen.

Handlungsorientierte Elemente spielen vor allem, aber nicht nur in den unteren Jahrgängen eine besondere Rolle. Daneben unterstützt die Auseinandersetzung mit geeigneter Software wie GeoGebra zur Visualisierung und der Einsatz von Computer-Algebra-Systemen in der Oberstufe die Lernenden dabei, die abstrakte Welt der Mathematik besser zu begreifen.

Das Beschäftigen mit Mathematik fördert in besonderer Weise abstraktes logisches Denken, ist somit notwendig für Teilhabe an der modernen Gesellschaft und fördert die Schaffung eines Weltbildes, in dem vernünftige Kritik einen hohen Stellenwert hat.

Damit Schülerinnen und Schüler den Mathematik-Unterricht lebendig erleben, ist es wichtig, dass sie sich mit (möglichst konkreten) Fragen und Offenheit den vielfältigen Inhalten stellen und mit Fleiß üben. Eine solche Haltung erwarten wir in zahlreichen Übungsphasen in der Schule, bei den Hausaufgaben oder der Beschäftigung mit speziellen Lernprogrammen. So bieten sich ihnen zahlreiche Möglichkeiten für eigene Zugänge zur oftmals schwierigen Materie und für Freude am eigenen Können.

In allen Konstellationen ist das Erklären der Inhalte durch Schülerinnen und Schüler untereinander wertvoll und wird immer wieder in den Vordergrund gestellt.

Damit möglichst alle Lernenden den Unterrichtsstoff verstehen, gibt es zusätzlich zum Regelunterricht Förderunterricht am Nachmittag. Auch die Hausaufgabenbetreuung stellt hier einen wichtigen Baustein für Einzelne dar. In den höheren Klassen gehen besonders Begabte zur Mathe-AG, in der sie sich sogar Themen der Hochschulmathematik auseinandersetzen können. Daneben nehmen in der Regel alle Klassen bis einschließlich der Jahrgangsstufe 9 am Pangea-Wettbewerb teil. Und auch bei der Mathematik-Olympiade machen jedes Jahr viele aus fast allen Jahrgangsstufen freiwillig mit.

Was handlungsorientierte Elemente und Querverbindungen zu anderen Bereichen wie auch Freude am Können bedeuten können, zeigen beispielhaft die Bilder dieser Seite: Geometrie zum Begreifen und Erfahren der (hier ganz konkreten) Schönheit der Mathematik stehen dabei im Zentrum. Zugleich wird den Kindern präzises Arbeiten abverlangt, was – wie man sieht – mit viel Spaß einhergeht.

(Alle Bilder aus dem Projekt „Burg“)